UNGER ingenieure in Darmstadt feiert sein 70-jähriges Jubiläum. 70 Jahre kontinuierlich inhabergeführt und unabhängig am Markt – das ist eine echte Erfolgsgeschichte. „Alles im Fluss“ lautet folglich auch das Jubiläumsmotto.

1948 gründete Dr.-Ing. Albert Carl das Ingenieurbüro für Wasserbau und Wasserwirtschaft. Zunächst in Karlsruhe ansässig, zog das Büro bald nach Freiburg um. Damals war die große Herausforderung, die vom Krieg zerstörte Infrastruktur und insbesondere die Wasserversorgung in Deutschland wieder aufzubauen. In Hessen und Baden-Württemberg etablierte sich Dr. Carl bereits in den 50er-Jahren als Experte für die Wasserwirtschaft. Er war maßgeblich an der Sicherstellung der dortigen Wasserversorgung und der Gründung wichtiger Wasserverbände beteiligt. 1953 wurde die erste Niederlassung in Homberg (Efze) eröffnet. 1957 kam der spätere Inhaber und Namensgeber Dipl.-Ing. Horst Unger an Bord. Eine zweite Niederlassung in Groß-Gerau wurde anlässlich eines wichtigen Projekts in dieser Region gegründet: die Erweiterung und Erneuerung des Wasserwerks Gerauer Land. Man bezog dafür eigens ein Büro im Wasserturm des Wasserwerks. Ab 1961 stand diese Niederlassung unter der Leitung von Horst Unger.

Horst Unger übernimmt das Büro.

1972 übernahm Dipl.-Ing. Horst Unger das Unternehmen und verlegte 1973 den Standort nach Darmstadt, dem heutigen Hauptsitz von UNGER ingenieure. Es folgte eine dynamische Zeit. In allen Bereichen – Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Abwasserreinigung, Wasserbau und Abfallwirtschaft – galt es Neues aufzubauen, Altes zu sanieren, zu optimieren und zu erneuern sowie neue Technologien zu entwickeln. Das Ingenieurbüro verzeichnete ein gesundes Wachstum und verfügte bereits in den 80er -Jahren über mehr als 70 feste Mitarbeiter.

1996 wurde aus dem Ingenieurbüro die UNGER ingenieure Ingenieurgesellschaft mbH. Damit stellte Horst Unger die Weichen für weiteres Wachstum und vor allem für die Nachfolge in der Unternehmensführung. Der Größe des Unternehmens Rechnung tragend wurde eine professionelle Organisationsstruktur eingeführt. UNGER ingenieure präsentierte sich mit neuem Unternehmensdesign und Logo. Damit wurde UNGER ingenieure zu einer verlässlichen Marke, die für Qualität und Innovation steht.

2001 geht Horst Unger in den Ruhestand. Dipl.-Ing. Joachim Kilian und Dipl.-Ing. Stefan Knoll übernehmen gemeinsam das Unternehmen.

Auch Kilian und Knoll setzten konsequent auf Wachstum – die UNGER-Gruppe entsteht. 1999 und 2001 wurden ConGeo und Geoventis gegründet. Damit erhält das Gebiet der geografischen Informationssysteme (GIS) in der UNGER-Gruppe Expertenstatus.

UNGER ingenieure wächst auch international: 2004 entstand UNGER CONSULT zur Abwicklung der internationalen Geschäfte. 2007 folgte die Gründung der deutsch-rumänischen Firmenkooperation HETICON (Hessen Timisoara Consult), um Infrastrukturentwicklungen im Umweltbereich in der Region Südosteuropa zu planen und umzusetzen.

UNGER ingenieure wächst kontinuierlich.

2007 übernahm UNGER ingenieure das Ingenieurbüros Wolpert und verstärkte so seine Präsenz in Freiburg. 2008 übernahm UNGER ingenieure in Mainz die KSM Ingenieurgemeinschaft für Klär-, Schlamm- und Müllbehandlungsanlagen GmbH. 2011 wurde Offenburg der fünfte und Koblenz durch die Beteiligung am Ingenieurbüro Leyendecker der sechste Standort. 2014 erfolgt die Verschmelzung von KSM ingenieure GmbH mit UNGER ingenieure, um Synergieeffekte besser zu nutzen und am Standort Mainz das gesamte Leistungsportfolio anzubieten. 2016 eröffnet UNGER ingenieure mit dem Projektbüro in Heidelberg seinen siebten Standort. UNGER ingenieure hat heute über 100 Mitarbeiter und kann zusätzlich auf ein starkes Kooperationsnetzwerk von über 200 Ingenieuren, sowie Technikern, Betriebswirten und IT-Fachleuten zugreifen. Mit diesem Potenzial werden sowohl kleinere wie auch komplexe Großprojekte zuverlässig und erfolgreich realisiert. Insbesondere in den letzten zehn Jahren gelang es UNGER ingenieure, neben kommunalen Auftraggebern auch die Zielgruppe Private und Industrie zu überzeugen und dieses Geschäftsfeld zu einem wichtigen Standbein zu entwickeln.

Innovative Ansätze für die Aufgaben von morgen.

Kernkompetenzen sind bis heute die Siedlungswasserwirtschaft sowie der Wasserbau. Es sind im Laufe der Jahre viele neue Aufgabenstellungen hinzu gekommen: UNGER ingenieure realisiert heute zum Beispiel große Hochwasserschutz-Projekte an Rhein, Main und Donau, ist mit der Konversion von Liegenschaften des Bundes beauftragt und hat inzwischen einen Expertenstatus für Sanierung, Instandsetzung und Prävention im Bereich von Betonbauwerken.

Auch vor dem Hintergrund von Klimawandel und Energiewende sind die aktuellen Herausforderungen vielfältiger geworden. UNGER ingenieure hat entsprechend aus den Kernkompetenzen innovative Ansätze für die Aufgaben der Zukunft entwickelt: für Ressourcenschutz, den optimierten Einsatz von Energie und die Verbesserung sowie Ausbau der Infrastruktur.