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Ihr Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Thomas Kilian
Fachbereichsleiter Stadtentwässerung

Tel.: 06151 603-71
Stadtentwässerung

Erschließung des Baugebietes "An den Rennwiesen", Rödermark

Das Projekt auf einen Blick:
 
Auftraggeber: Stadt Rödermark
Leistungen UNGER ingenieure: Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Bauüberwachung
Technische Daten: Kanalisiertes Einzugsgebiet ca. 11 ha, Schmutzwasserkanal 1.900 m, Regenwasserkanal 2.000 m, Ableitungsgraben 850 m, Drainageleitung 150 m, Rückhaltebecken 1.000 m3, Durchpressung – gesteuerter Rohrvortrieb 30 m (DN 800)
Baukosten: ca. 1,8 Millionen Euro
 
Ein entwässerungstechnisches Konzept, das die Problematik erheblicher Außengebietsabflüsse berücksichtigt
 
In Rödermark wird ein neues Wohn- und Gewerbegebiet entwickelt. Mit dieser Erschließung wird auch das Ziel verfolgt, der Problematik schadbringender Außengebietsabflüsse zu begegnen. Denn in der Vergangenheit wurden entlang der ursprünglichen Bebauungsgrenze bei Starkregenereignissen immer wieder extreme Abflüsse beobachtet, die Schäden im Bereich der bestehenden Bebauung verursachten.
 
UNGER ingenieure wurde mit einem entwässerungstechnischen Grobkonzept beauftragt, das die Problematik der Außengebietsabflüsse und die Erschließung des Baugebietes umfasste. Die Studie wurde im Rahmen der anschließenden Entwurfs- und Ausführungsplanung weiterverfolgt und umgesetzt. Die schadbringenden Außengebietsabflüsse werden zukünftig mittels eines Ableitungsgrabens und einer Drainage vom Ortsrand zurückgehalten und in südliche Richtung, zur Rodau, abgeführt. Kurz vor der Einleitung in den Vorfluter werden diese Abflüsse mit dem im Trennsystem gefassten Regenwasser zusammengeführt, kombiniert unter einem Bahndamm hindurchgeleitet, in einem Regenrückhaltebecken zwischengespeichert und gedrosselt in die Rodau eingeleitet. Das Schmutzwasser wird separat abgeleitet und dem bestehenden Mischwassersystem zugeführt.
 
Als übergeordnete Randbedingung musste die geogene Belastung des Aushubmaterials mit Arsen berücksichtigt werden. Hier war es erforderlich, eine in der Tiefenlage optimierte Trassenführung zu finden, die die Aushubmengen minimiert, aber trotzdem eine Entwässerung des Baugebietes nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zulässt.
 
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