Gemeinsame Pressemitteilung von UNGER ingenieure und Weber-Ingenieure vom 21. Februar 2019:

Mit Wirkung zum 01.01.2019 schließen sich UNGER ingenieure Ingenieurgesellschaft mbH und Weber-Ingenieure GmbH zusammen. Damit wird ein großer unabhängiger und inhabergeführter Akteur unter den deutschen Ingenieurbüros entstehen. Beide Unternehmen sind seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt und haben sich einen exzellenten Ruf als Beratende Ingenieure in der Siedlungswasserwirtschaft, der Umwelttechnik und der Infrastruktur erworben. Gemeinsam bilden sie nun den Branchenprimus des deutschen Mittelstandes.

„Die Büros in unserer Branche sind der breiten Bevölkerung weitgehend unbekannt. Dabei sichern unsere Leistungen wichtige Grundbedürfnisse des täglichen Lebens. Die mittelständischen Ingenieurbüros haben in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass sie ein verlässlicher und regionaler Partner der Kommunen, Verbände und Unternehmen sind. Das bisherige System hat funktioniert. Unser Markt verändert sich nun. Insbesondere in den letzten Jahren ist eine enorme Dynamik weg von kleinen und mittleren Unternehmen hin zu Konzentrationen zu spüren. Dabei spielen große, meist internationale Konzerne zunehmend eine dominierende Rolle. Wir als Weber-Ingenieure wollen weiterhin ein erfolgreicher Akteur am Markt sein und die Marktdynamik mitgestalten. Wir wissen, dass wir dafür wachsen müssen. In diesem Szenario ist der Zusammenschluss mit UNGER ingenieure für uns eine historisch einmalige Chance. Der Schritt ist zwar ein gewaltiger – immerhin verdoppeln wir mit dem Zusammenschluss fast unsere Mitarbeiterzahl – dennoch bleiben wir mittelständisch, geerdet und familiär geprägt. Und dieser Punkt steht auf unserer Werteskala ganz weit oben“, sagt Jan Weber, Inhaber von Weber-Ingenieure.

Stefan Knoll, geschäftsführender Gesellschafter von UNGER ingenieure, erklärt: „Wir freuen uns, in Weber-Ingenieure einen renommierten Partner gefunden zu haben, der im Zuge unserer Unternehmensnachfolge sowohl unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch unseren Auftraggebern Kontinuität bietet. Zudem ergänzen sich unsere Fachkompetenzen und Ingenieurleistungen in idealer Weise.“ Joachim Kilian, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter, ergänzt: „Wir haben intensiv mehrere Modelle für die Nachfolgeregelung diskutiert – von einer internen Regelung bis hin zum Verkauf. Wir haben immer in flachen Hierarchien und sehr familiär gedacht und gehandelt. Genau das war der zentrale Punkt und damit ausschlaggebend für unsere Entscheidung, uns mit Weber-Ingenieure zusammenzuschließen. Hier finden wir ähnliche Werte und eine vergleichbare Philosophie in der Unternehmensführung vor.“

Nächste Schritte im Integrationsprozess

Weber-Ingenieure wird in einem ersten Schritt 70 % der Gesellschaftsanteile von UNGER ingenieure erwerben. Beide Unternehmen bleiben als unabhängige Gesellschaften bestehen. Geführt werden sie weiterhin von den heutigen Geschäftsführern, Prokuristen, Niederlassungs- und Fachbereichsleitern.

„Für den Prozess des Zusammenwachsens nimmt man sich drei Jahre Zeit. Die Mit